FC Willisau 0:2 FC Sempach


21. August 2021, 17:00 Uhr

 

Fussball, 2.Liga Regional:

 

FC Willisau - FC Sempach 0:2 (0:0)

 

Bericht: rob

 

 

Verpatzte Heimpremiere

 

Nach dem Auftaktsieg in Rothenburg mussten sich die Willisauer im ersten Heimspiel der Saison gegen Sempach mit 0: 2 geschlagen geben. In einer ausgeglichenen Partie machten die Gäste mehr aus den insgesamt sehr spärlich vorhandenen Chancen.

 

 

Perfektes Wetter und ein interessanter Gegner: Die Voraussetzungen für das erste Heimspiel des FC Willisau am vergangenen Samstag waren ideal. Genau wie die Willisauer (2: 0 in Rothenburg) hatte auch der Gast aus Sempach das erste Spiel (5: 2 gegen Cham II) für sich entschieden.

 

Das Heimteam konnte den Schwung aus dem ersten Spiel zu Beginn etwas besser mitnehmen. In den ersten zehn Minuten hatten die Willisauer das Geschehen im Griff und bekundeten nach einem Freistoss von Simon Unternährer von der rechten Seite Pech, als der vermutlich als Flanke gedachte Ball unberührt via Pfosten und Latte in die Arme von Sempach-Goalie Patrick Bachmann sprang.

 

Danach fanden die Gäste besser ins Spiel und kamen selber zu zwei Gelegenheiten. Das Spiel flachte anschliessend ab und bot kaum noch Höhepunkte. Erst in den letzten fünf Minuten vor der Pause gelang es den Sempachern, Druck aufs Willisauer Tor zu erzeugen. Gleich dreimal kamen die Gäste aus aussichtsreicher Position zum Abschluss. Die beste Gelegenheit hatte Yanick Fölmli, der am Elfmeterpunkt frei zum Schuss kam, jedoch einen Moment zu lange zögerte und seinen Abschluss deshalb noch abgeblockt sah.

 

Sempacher Effizienz Den Sempachern gelang es, den Schwung aus ersten Halbzeit in die zweite Spielhälfte mitzunehmen. Nach dem Seitenwechsel waren sie aktiver und erarbeiteten sich einige, allerdings harmlose Abschlüsse. Das änderte sich in der 54. Minute: Dann brachte Yanick Fölmli sein Team nach einem Angriff über die linke Seite völlig unbedrängt im Willisauer Fünf-Meter-Raum in Führung. Dieser Rückschlag schien die Willisauer aufzuwecken. Sie vermochten postwendend zu reagieren und kamen gleich zu zwei grossen Gelegenheiten. Erst zögerte Josef Ctvrtnicek im Strafraum einen Augenblick zu lange. Sein abgeblockter Abschluss fiel Simon Unternäher vor die Füsse, welcher mit einem kraftvollen Schuss von der Strafraumgrenze das Tor nur ganz knapp verfehlte. Die Willisauer waren bemüht, den Druck aufs gegnerische Tor permanent hoch zu halten, doch eigene Fehler und die in den meisten Fällen souverän agierende Sempacher Abwehr erschwerten dieses Unterfangen sichtbar. Die Gäste konzentrierten sich auf das Verwalten ihres knappen Vorsprungs und machten nicht mehr als unbedingt nötig. Durch schnell vorgetragene Gegenstösse sorgten sie aber vereinzelt für Torgefahr. Ein solcher Konter führte in der 87. Minute zur Entscheidung. Wie beim 1: 0 vermochten die Willisauer einen Vorstoss von Michael Fölmli nur ungenügend zu verteidigen. Der Aussenverteidiger spielte den Ball zur Mitte, wo der eingewechselte Severin Emmenegger völlig frei stehend zum 2: 0 traf. In der nur noch kurzen verbleibenden Zeit vermochten die Willisauer das Tor der Sempacher nicht mehr ernsthaft in Gefahr zu bringen und es blieb beim 0: 2.

 

So profitierten die Gäste von ihrem Blitzstart in der zweiten Halbzeit und fuhren mit drei Punkten nach Hause. In einem Spiel, in dem sich kein Team klare Vorteile hatte erspielen können und das auch Unentschieden hätte ausgehen können, ist es den Sempachern im Gegensatz zu den Willisauern gelungen, aus den wenigen vorhandenen Chancen etwas Entscheidendes zu kreieren. 

 

 

Willisau - Sempach 0: 2 (0: 0)

Schlossfeld. - 300 Zuschauer. - SR Ferreira. - Tore: 54. Yanick Fölmli 0: 1.87. Emmenegger 0: 2. - Willisau: Gyano; Zdenek Weickert, Marco Imgrüt, Kevin Müller; Andreaj Weickert, Brun (62. Lütolf), Hrustinec, Unternährer (74. Peter), Waltisberg; Brzina (86. Kneubühler), Ctvrtnicek. - Sempach: Bachmann; Zust, Luca Cipolla, Luca Müller, Michael Fölmli; Yanick Fölmli (62. Kevin Schnider), Tampe; Bösch, Tola (69. Emmenegger), Bühlmann (82. Joel Müller); Lika (90. Ademi).