Auswärtsdämpfer für Willisau in Eschenbach – Willisau unterliegt deutlich
Der FC Willisau muss sich auswärts beim FC Eschenbach mit 4:2 geschlagen geben. Während die Gastgeber über weite Strecken zielstrebiger und aggressiver auftraten, liess Willisau insbesondere in der Defensive zu viel zu und konnte offensiv seine Möglichkeiten nur teilweise nutzen.
Die Partie begann bereits früh mit Druck von Eschenbach. In der 4. Minute musste Yasin Bussmann nach einem gefährlichen Eckball stark reagieren und lenkte den Ball an die Latte, den Nachschuss konnte Aurel Kneubühler auf der Linie klären. Nur wenig später kombinierte sich Eschenbach erneut gefährlich über die Aussen durch, der Abschluss strich knapp am Tor vorbei.
In der 18. Minute fiel die verdiente Führung: Lukas Bulut setzte sich auf der rechten Seite durch, zog in den Strafraum und schloss kompromisslos zum 1:0 ab. Willisau hatte in der Folge Mühe, Zugriff zu finden. Kurz vor der Pause erhöhte erneut Bulut per Elfmeter auf 2:0.
Eine grosse Möglichkeit zum Anschluss hatte Simon Unternährer in der 44. Minute, dieser scheitere jedoch am stark reagierenden Eschenbacher Torwart, Janis Bachmann.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Eschenbach gefährlicher. In der 57. Minute fiel das 3:0: Nach einem Eckball köpfte Benjamin Barmet den Ball zurück in die Mitte, Bussmann konnte zunächst noch parieren, war beim Abpraller jedoch machtlos.
Willisau zeigte in der Folge Moral und kam zurück ins Spiel. In der 75. Minute verkürzte Aurel Kneubühler nach einem Eckball mit einem wuchtigen Abschluss auf 3:1. Nur vier Minuten später stellte Eschenbach jedoch den alten Abstand wieder her: Nach einem Fehler in der Willisauer Defensive lief Robin Niederberger alleine auf Bussmann zu und verwertete sicher zum 4:1 (79.).
Den Schlusspunkt setzte Kushtrim Osaj in der Nachspielzeit, der zum 4:2-Endstand traf (90+3).
Unterm Strich geht der Sieg für Eschenbach in Ordnung. Die Gastgeber agierten zielstrebiger und nutzten ihre Chancen konsequenter, während Willisau insbesondere defensiv zu fehleranfällig war und offensiv zu wenig Durchschlagskraft entwickelte.
